Formation

Was ist Formationslaufen?
Darauf hat eine Läuferin geantwortet: "Das Formationslaufen musst Du Dir vorstellen wie Synchronschwimmen, bloß ohne Nasenklammern und ohne Wasser."

Eine Formation besteht aus mindestens 12, höchstens jedoch 24 Rollschuhläuferinnen oder -läufern. Es sind auch gemischte Formationen (Damen und Herren) möglich. Die Realität ist anders als im Tanzsport, wo eine Formation jeweils aus Paaren besteht. Im Rollkunstlauf sieht es so aus, daß Formationen von jungen Damen gebildet werden, die unter Umständen von einigen Herren aufgefüllt werden.

In jeder Kür solle eine ausgewogene Anzahl von typischen Formations-Elementen - wie Kreise, Reihen, Blöcke, Räder, Mühlen - enthalten sein.

Schwierige und abwechslungsreiche Fußarbeit und Handwechsel dienen dazu, Elemente und Übergänge in fließender Bewegung ohne Stillstand auszuführen.

 

Bei der Bewertung einer Formation sind zu berücksichtigen:

  • Schwierigkeitsgrad der Elemente/Figuren

  • Verschiedenartigkeit der Elemente, Originalität, Kreativität

  • Bewegungsfluss und Schwung des Vortrags ohne Stillstand

  • Genauigkeit und Leichtigkeit der Wechsel (Fuß- und Handarbeit, synchrone Körperbewegungen)

  • harmonischer Aufbau des Gesamtprogramms und seine Übereinstimmung mit der gewählten Musik

  • Choreographie (Platzaufteilung, Gleichmaß und Synchronität der Bewegungen), Haltung und Stil

  • Interpretation der Musik (Takt, Rhythmus und Charakter).

  

Juniorenformation beim

Schaulaufen 2008

Juniorenformation beim

Kieler-Woche-Schaulaufen 2008